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Bericht zur Armutsentwicklung 2017: Lage von Alleinerziehenden?

 Recht & Finanzen   |     

Vor Kurzem erschien der "Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2017" des paritätischen Gesamtverbandes. Ein Kapitel wurde der besonderen Lebenssituation von Alleinerziehenden und deren Alltagsproblemen gewidmet. Viele interessante Fakten und Informationen, die sich alleinerziehende Singles oder Väter und Mütter mit Kindern nicht entgehen lassen sollten.

Einen Auszug findest Du hier:

"Mittlerweile  wachsen  mehr  als  zwei  Millionen  Kinder in Haushalten von alleinerziehenden Elternteilen auf. Der Großteil davon sind Mütter (90 %) mit einem Kind oder  mehreren  Kindern,  die  durch  Scheidung,  Trennung, Tod oder der Entscheidung, ein Kind allein groß zuziehen,  in  dieser  Familienform  leben.  Insgesamt  ist mehr als jede fünfte Familie eine Einelternfamilie – mit steigender  Tendenz.  Angesichts  einer  hohen  Scheidungsrate  und  der  gesellschaftlichen  Pluralisierung von  Familienformen  ist  diese  hohe  Anzahl  von  alleinerziehenden Frauen keine Überraschung.

Da aber das Risiko, in Armut zu geraten, stark von der Familienform abhängt, in der Kinder aufwachsen und in  welcher  der  Alltag  organisiert  wird,  besteht  hier dringender  Handlungsbedarf.  Vor  allem  dann,  wenn die  Armutsrisikoquote  so  kontinuierlich  ansteigt  wie die der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern in den letzten Jahren.

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Die Hälfte aller in Armut lebenden  Kinder  wächst  bei  Alleinerziehenden  auf.  Im  Vergleich:  Lag  das  Risiko,  in  Einkommensarmut  zu  geraten, bei Alleinerziehenden im Jahr 2005 noch bei 39,3 Prozent, lag es im Jahr 2015 bei 43,8 Prozent. Bemerkenswert ist hier, dass die Armutsquote der Alleinerziehenden  steigt,  obwohl  ihre  Erwerbstätigenquote seit Jahren zunimmt. Das heißt: Arbeit schützt nicht  unbedingt  vor  Armut.  Als  Ursachen  dafür  können Beschäftigungen im Niedriglohnsektor oder in instabilen  oder  befristeten  Arbeitsverhältnissen  in  den sogenannten   frauentypischen   Branchen,   wie   etwa  in  der  Dienstleistungsbranche  und  im  Pflegebereich, und  den  damit  einhergehenden  geringen  Löhnen, identifiziert werden.

Dies  kann  jedoch  nicht  die  einzige  Antwort  auf  die Frage  sein,  warum  Alleinerziehende  und  ihre  Kinder überproportional  häufig  in  Armut  leben.  Neben  der Situation  auf  dem  Arbeitsmarkt  als  Frau  und  Mutter  wirken  sich  auch  die  steigenden  Kosten  nach  einer Trennung   oder   Scheidung,   fehlende   Kinderbetreuungsmöglichkeiten  sowie  die unzureichende  Ausgestaltung monetärer familienpolitischer Leistungen für Alleinerziehende auf die Einkommensverhältnisse aus."

Quelle:
"Menschenwürde ist Menschenrecht"
Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland  2017
Der paritätische Gesamtverband

Weitere Infos zum Thema und den gesamten Bericht zur Armutsentwicklung findest Du hier.

Hier findest du außerdem wichtige Informationen zur neuen Gesetzslage im Bereich Betreuung von Trennungskindern.  

 

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